Bilder mit Text übersetzen: Warum das erst jetzt automatisch geht Erstellt am 12.10.2026. Publiziert in Neuigkeiten
Euer Shop ist übersetzt, doch auf der französischen Startseite steht im Hauptbanner noch immer deutscher Text. Er steckt im Bild, und kein Übersetzungswerkzeug kommt an ihn heran. Unser Bilder-Übersetzungs-Agent erledigt das jetzt automatisch. Zuerst das Ergebnis, danach der Grund, warum es erst jetzt geht.
Ein Banner, drei Sprachen
Das deutsche Banner ist die einzige Eingabe. Französisch und Englisch hat der Agent daraus erstellt, ohne Nachbearbeitung von Hand.



Foto, Farben, Schriftart und Aufteilung bleiben gleich. Es ändern sich der Text und mit ihm Badge und Button, die sich der Länge der Wörter anpassen. Entscheidend ist die Schriftgröße: Übersetzungen sind fast immer länger als das Original. Würde die Überschrift in der alten Größe stehen bleiben, liefe sie über das Sofa. Der Agent muss also entscheiden, dass der Text kleiner werden muss, und genau so weit, dass er den Platz davor ausfüllt.
Eine feste Regel gibt es dafür nicht. Manchmal kann die Schrift in der alten Größe bleiben, weil neben dem Text Platz ist. Manchmal muss sie schrumpfen, weil Foto, Logo oder ein anderes Element im Weg ist. Deshalb schaut der Agent jedes Bild einzeln an und entscheidet für genau dieses Bild.
Auf einer Produktkarte bleiben Preis und Modellnummer. „125BVx“ bleibt, „Blas & Sauggerät“ wird zu „Soffiatore-aspiratore“. „inkl. MwSt.“ wird zu „IVA inclusa“, „statt € 449,00“ zu „invece di € 449,00“. Im Kreis ist der italienische Text länger und bricht in anderen Zeilen um.


Warum das erst jetzt geht
Text zu erkennen und zu übersetzen war nie schwer. Es fehlte ein Bildmodell, das die neue Schrift auch richtig malt. Vor zwei Jahren scheiterten Modelle an genau dieser Aufgabe: erfundene Buchstaben, fehlende Akzente, Wortsalat. Heute hat sich dreierlei geändert:
- Aktuelle Modelle setzen Wörter korrekt, mit Akzenten und Sonderzeichen, in vielen Sprachen.
- Sie sehen und lesen gleichzeitig, erkennen also, was Logo, Headline und Foto ist, und können gezielt nur den Text ändern.
- Fehler lassen sich messen und abfangen, statt dass man sie übersieht.
Wie groß der Sprung ist, haben wir gemessen. Die Überschrift „Bereit für den Frühling?“ setzte ein früheres Modell als „PRËT LEI LEN PRINTEMS?“. Die aktuellen Modelle derselben Familie liefern „PRÊT POUR LE PRINTEMPS ?“, sogar mit dem im Französischen üblichen Leerzeichen vor dem Fragezeichen.
Ein Bild ändern ist schwerer als ein Bild neu erzeugen
Ein Bildmodell kopiert keine Pixel, es baut das ganze Bild jedes Mal neu auf. Die Anweisung „ändere nur den Text“ kann es deshalb nur begrenzt einhalten, denn es kennt keinen Begriff von „diese Pixel dürfen sich nicht verändern“. Ein neues Bild zu erzeugen ist leichter, weil es keine Vorlage gibt, der es treu bleiben muss.
So nicht: Dasselbe Bild immer wieder durch die KI schicken
Das Bild rechts stammt nicht aus dem Reqser-Agenten. Es entstand in Grok Imagine und lief mehr als zehn Mal hintereinander durch die KI: prüfen, korrigieren lassen, wieder prüfen.


Der französische Text ist sauber, das Bild ist ein anderes geworden: ein Schleier über allem, Fotos wie gemalt, die Überschrift von drei auf fünf Zeilen gewachsen, das Logo verschoben und verfärbt. Niemand hat das verlangt. Jeder Durchlauf nimmt das Ergebnis des letzten als Vorlage und baut es neu auf, die Abweichungen addieren sich, und verlorene Details kommen nicht zurück.
Gemini und DeepL arbeiten zusammen
1. Lesen
Gemini erkennt jede Textzeile und ihre Rolle und trennt Text der Botschaft von Text in der Szene.
2. Übersetzen
DeepL übersetzt mit euren Wörterbuchregeln, Markennamen und eurem Stil.
3. Malen
Gemini setzt den übersetzten Text in Schrift, Farbe und Position ins Bild.
4. Prüfen
Pixel-Messung
Eine unabhängige Messung prüft Schrift und unveränderte Bildteile.
Die Wörter kommen von DeepL, damit das Bild zu eurer Seite passt. Ein Beispiel aus dem Banner oben: DeepL macht aus „nur bis Sonntag“ den Satz „offre valable uniquement jusqu’à dimanche“. Der Agent kürzt ihn wieder auf ein Etikett, damit er in den schmalen Streifen passt: „dernier jour dimanche“.
Mehrere Wege, ein Ergebnis
Je nach Bild geht der Agent unterschiedliche Wege und erzeugt dabei in der Regel mehrere Varianten. Eine unabhängige Prüfung vergleicht jede mit dem Original, und nur die beste geht in euren Shop. Das läuft vollautomatisch, ohne dass jemand Bilder prüfen oder freigeben muss. Eine Grenze gibt es noch: Liegt Schrift direkt auf einem Foto, kann sich im Hintergrund eine kleine Zahl von Pixeln verändern, so wenig, dass es mit bloßem Auge nicht zu sehen ist.
Ein Shop aus der Praxis
Ein Shop für Akkus und Funkzubehör mit vier Fremdsprachen hat 122 Bilder. Ungeprüft wären das 488 Übersetzungen. Die Vorab-Prüfung des Agenten hat gezeigt: Nur 35 Bilder tragen Text, der übersetzt werden muss. Das sind 140 Übersetzungen, und ihr zahlt nur dafür.




Bilder in eurem Shop übersetzen
Wollt ihr sehen, wie eure eigenen Banner in euren Fremdsprachen aussehen? Registriert euch und verbindet euren Shopware- oder Shopify-Shop. Eine Übersicht über den Agenten findet ihr auf der Seite des Bilder-Übersetzungs-Agenten. Bei Fragen hilft euch unser Team über die Kontaktseite.